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Wohnmobilversicherung

Wer ein Wohnmobil besitzt, der benötigt eine spezielle Kfz-Versicherung, da für dieses Fahrzeug andere Bestimmungen gelten. Die Wohnmobilversicherung ist eine Pflichtversicherung. Diese kann der Versicherte über das ganze Jahr oder saisonal abschließen. Nicht alle Kfz-Versicherungen bieten eine Wohnmobilversicherung an.


Was versichert ist

Die Wohnmobilversicherung bietet Schutz und Sicherheit für das Fahrzeug und ist als Voll- oder Teilkaskoversicherung abschließbar. Die Kfz-Haftpflichtversicherung für Wohnmobile greift, wenn der Versicherungsnehmer einen Unfall verursacht oder wenn Schäden an dem eigenen Fahrzeug durch Andere entstehen. Die Vermögensschäden übernimmt die Kfz-Wohnmobilversicherung. Sie kommt zudem für die im Fahrzeug befindlichen verletzten Personen auf. Bei einer Teilkaskoversicherung erhält der Verbraucher die Kosten der Reparatur am eigenen Wohnmobil, wenn der Schaden durch Brand, Explosion, Naturgewalten sowie Zusammenstößen mit Tieren, Kurzschlüssen, Glasbruch oder Diebstahl entstanden ist. Bei einer Vollkaskoversicherung sind alle Schäden abgedeckt, die am eigenen Fahrzeug entstehen. Unfallschäden jeglicher Art oder mutwillige Beschädigung sowie Transportschäden sind versichert und bei einem Totalschaden ersetzt die Wohnmobilversicherung den Wiederbeschaffungswert. Die Wohnmobilversicherung kann der Versicherte mit einer Fahrerschutzversicherung, einem Auslands-Schadenschutz und einem Schutzbrief erweitern.

Für wen die Wohnmobilversicherung geeignet ist

Die Wohnmobilversicherung ist eine gesonderte Kfz-Haftpflichtversicherung, die für Campingfahrzeuge und Wohnmobile geeignet ist. Dem Fahrer eines solchen Fahrzeugs obliegt der Pflicht, diese Versicherung abzuschließen. Sie ist für die Zulassung des Wohnmobils nötig.

Die Einstufung des Wohnmobils erfolgt durch den Versicherungsgeber.

Vorteile der Wohnmobilversicherung

Die Wohnmobilversicherung muss der Kunde nicht über das ganze Jahr abschließen. Es gibt Saisonkennzeichen. Das lohnt sicht, wenn der Versicherungsnehmer das Fahrzeug nur in einem bestimmten Zeitraum nutzt. Der Zeitraum ist frei wählbar und liegt bei 2 bis 11 Monaten. Das Fahrzeug muss der Verbraucher nach diesem Zeitraum nicht ab- und anmelden. Er stellt das Wohnmobil unter, bis der Saisonzeitraum erneut beginnt. Die Versicherungssumme, die eine Wohnmobilversicherung übernimmt, liegt in der Regel bei 100 Millionen Euro für Sach- und Personenschäden. Fahrzeugzubehör wie Heckträger, Kindersitze, Dachkoffer und Schneeketten sind mitversichert.

Nachteile der Wohnmobilversicherung

Da die Wohnmobilversicherung eine gesonderte Kfz-Haftpflichtversicherung ist, kann man bei dieser Versicherung nicht von Nachteilen sprechen. Sie ist notwendig und schützt das Fahrzeug sowie die Personen, die sich bei Unfällen und Schäden verletzen. Die Tarife der Teil- und Vollkaskoversicherung unterscheiden sich. Wer sich für eine Vollkaskoversicherung entscheidet, muss mehr bezahlen, allerdings ersetzt diese Schäden von eigens verursachten Unfällen und böswillige Handlungen. Wenn der Versicherte unfallfrei bleibt, sinkt die Prämie der Vollkaskoversicherung. Pannen und Unfallhilfe muss der Käufer bei der Wohnmobilversicherung extra dazubuchen. Sie sind nicht in der Kfz-Versicherung enthalten.

Kriterien für den Abschluss einer Wohnmobilversicherung

Eine Wohnmobilversicherung ist eine Kfz-Pflichtversicherung, die vom Fahrzeughalter abgeschlossen werden muss, wenn er das Fahrzeug zulassen möchte. Bei der Wahl der richtigen Versicherung gibt es folgende Kriterien zu beachten:

  • Der Fahrer hat die Möglichkeit eine Wohnmobilversicherung mit Selbstbeteilung auszuwählen.
  • Eine Vollkaskoversicherung ist nicht immer sinnvoll. Sie empfiehlt sich bei einem neuen Wohnmobil und sollte für die ersten drei Jahre abgeschlossen werden. Fährt der Versicherte über viele Jahre unfallfrei und ist vollkaskoversichert, ist diese preisgünstiger als eine Teilkaskoversicherung, da die Prämie über die Jahre hinweg sinkt, während die Beitragssumme der Teilkaskoversicherung gleich bleibt. Hier sollte der Verbraucher abwägen, ob ein Wechsel sinnvoll ist
  • Bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherung, kann der Versicherungsnehmer die Schadenfreiheitsklasse der Vorversicherung auf die neue Versicherung übertragen.
  • Bei saisonaler Versicherung sollte der Fahrer auf den Zeitraum achten, den er für die Unterbrechung auswählt. Generell empfehlen die Versicherungen eine Unterbrechung von mehr als sechs Monaten. Ist die Unterbrechung kürzer so kann es passieren, dass die Versicherung die Schadenfreiheitsklasse zurückstuft.
  • Die Wohnmobilversicherung schließt der Versicherte für ein Jahr ab. Wenn er den Vertrag nicht kündigt, verlängert sich die Versicherung automatisch um ein weiteres Jahr.
  • Nicht jedes Urlaubsland wird von den Policen abgedeckt. Deshalb ist es vor Abschluss der Wohnmobilversicherung ratsam, den Geltungsbereich des Versicherungsschutzes zu prüfen und bei Bedarf anzupassen.

Tipp

Bisher gibt es wenige Versicherungen, die eine Wohnmobilversicherung anbieten. Sie unterscheiden sich in Preis und Leistung gering. Eine Möglichkeit, um einen günstigen Tarif zu erhalten, ist die Übertragung der Schadenfreiheitsjahre von einem Leichtkraftrad auf das Wohnmobil. Eine Vollkaskoversicherung ist in den meisten Fällen lohnenswert, zumal die Beiträge bei Unfallfreiheit sinken. Viele Internetanbieter und Direktversicherer sind preisgünstiger als Filialversicherer.

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