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Kapitallebensversicherung

Eine Lebensversicherung ist eine Individualversicherung. Das bedeutet, sie wird zwischen einem Versicherungsnehmer und einem privaten Versicherungsunternehmen abgeschlossen. Durch die Versicherung ist normalerweise der Tod des Versicherten wirtschaftlich abgesichert.


Was versichert ist

Bei einer Lebensversicherung unterscheidet man zwischen verschiedenen Versicherungsarten:

  1. Todelfallversicherung
    Bei der Todesfallversicherung, die am geläufigsten ist, bekommen nach dem Tod des Versicherungsnehmers Bezugsberechtigte eine Geldleistung vom Versicherungsunternehmen. Bezugsberechtigte sind beispielsweise Ehepartner oder eigene Kinder.
  2. Erlebensfallversicherung
    Zu der Erlebensfallversicherung zählen private Rentenversicherungen zur Altersvorsorge. Die bekannteste Form davon ist die sogenannte Riester-Rente. Da die Versicherungsdauer normalerweise erlischt, wenn der Versicherte noch lebt, spricht man von Erlebensfall. Diese Art der Versicherung ist kapitalbindend, das heißt, dass die eingezahlten Beiträge erst zum Versicherungsende ausgezahlt werden. Meist werden private Rentenabsicherungen darüber hinaus finanziell vom Staat unterstützt, so dass der Versicherte eine größere Auszahlung als Einzahlung erwarten kann. Die Zahlungen erfolgen monatlich als Rente zusätzlich zu den gesetzlichen Rentenzahlungen.
  3. Berufsunfähigkeitsversicherung
    Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört ebenfalls zu den Lebensversicherungen. Ähnlich der Unfallversicherung, ist der Versicherte hier bei Unfällen und Krankheiten abgesichert, durch die er keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachkommen kann. Sobald es dem Versicherungsnehmer nicht mehr möglich ist, einen Beruf auszuüben, erhält er vom Versicherungsunternehmen monatliche Geldleistungen. Diese dienen dem Erhalt des Lebensstandards neben dem Bezug von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II.
    Die eher seltene Aussteuerversicherung ist von einem Vater für seine Tochter abschließbar. Diese erhält die Versicherungsleistung in Form der Versicherungssumme, wenn sie zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr heiratet oder wenn sie das 25. Lebensjahr vollendet hat, ohne verheiratet zu sein.

Für wen die Lebensversicherung geeignet ist

Die Todesfallversicherung kann abgeschlossen werden, wenn der Versicherte seine Familie bzw. Verwandtschaft im Falle eines Ablebens finanziell versorgt wissen will. Sollte der Versicherungsnehmer Suizid begehen, ist das Versicherungsunternehmen erst 3 Jahre danach zur Auszahlung der Versicherungssumme verpflichtet. Bei Tötung des Versicherten erhalten die Bezugsberechtigten umgehend die Summe, vorausgesetzt sie waren an der Tötung des Versicherten in keiner Weise beteiligt. In diesem Fall erlischt der Anspruch unwiderruflich.

Eine Erlebensfallversicherung in Form einer privaten Altersvorsorge ist für jeden empfehlenswert, der befürchtet, durch die staatliche Rente im Alter nicht gut genug versorgt zu sein. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist empfehlenswert, um im Fall der Berufsunfähigkeit seinen Lebensstandard halten zu können.

Vorteile der Lebensversicherung

Positiv zu sehen ist, dass durch die unterschiedlichen Lebensversicherungen die Versicherten finanziell einen Zuschuss erhalten. Dieser Zuschuss hilft ihnen oder den Bezugsberechtigten in einer neuen Lebenssituation zurechtzukommen.

Vor allem für Versicherungsnehmer, die Angehörige versorgt wissen wollen, sind Lebensversicherungen eine gute Alternative. Eine private Rentenversicherung ist immer ein Plus, da man den Versicherungsbeitrag selbst bestimmen kann. Auch kleine monatliche Sparbeiträge können im Alter hilfreich sein.

Nachteile der Lebensversicherung

Lebensversicherungen, außer der Erlebensfallversicherung, sind mit hohen Kosten verbunden. So können sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung meist nur Versicherte mit einem hohen Einkommen leisten. Doch gerade geringer Verdienende sind im Falle einer Berufsunfähigkeit auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Lebensversicherungen haben eine lange Laufzeit, weswegen sie sich zum Teil erst nach Jahrzehnten rentieren. Die Beiträge für Lebensversicherungen werden nach der traditionellen Versicherungsmathematik berechnet. Doch heutzutage wird die moderne Finanzmathematik zur Beitragskalkulation empfohlen. So kann es sein, dass Beiträge zu hoch oder niedrig sind.

Kriterien für den Abschluss einer Lebensversicherung

Private Versicherungsunternehmen erwarten von den Versicherten gewisse Voraussetzungen zum Versicherungsabschluss.

  • Alternativen prüfen. Es kann manchmal sinnvoller sein, eine Rentenversicherung abzuschließen. Hier gilt es abzuwägen, ob eine Einmalzahlung am Ende der Laufzeit gewünscht ist oder ob der Betrag als monatliche Rente fließen soll.
  • Gesundheitszustand wahrheitsgemäß angeben. Der Versicherungsunternehmer darf nicht an chronischen Krankheiten leiden, die zum Tod führen könnten. Dann ist der Abschluss einer Lebensversicherung nicht möglich.
  • Regelungen zum Unfalltod prüfen. In der Regel ist dieser in einer guten Versicherung mit abgedeckt. Ansonsten kann es sinnvoll sein, eine Unfalltod-Zusatzversicherung abzuschließen.
  • Aufschläge bei Ratenzahlungen vermeiden. Bei monatlicher Beitragszahlung werden Aufschläge fällig. Wird der Beitrag als jährlicher Einmalbetrag bezahlt, fallen diese Aufschläge weg.
  • Garantiezinsen vergleichen. Kein Versicherungsnehmer sollte sich beim Abschluss einer Lebensversicherung aufgrund drohender Garantiezinssenkung zeitlich unter Druck setzen lassen. Besser ist, unterschiedliche Versicherer miteinander zu vergleichen und einen unabhängigen Berater hinzu zu ziehen.

Tipp

Eine klassische Lebensversicherung ist jederzeit kündbar. Doch der Rückkaufswert (der Betrag, den der Versicherte erhält) liegt oft unter der Beitragssumme. Eine Lebensversicherung vor Ablauf der Einzahlungsfrist zu kündigen ist deshalb mit Verlusten verbunden. Besteht bereits bei Abschluss der Versicherung der Hintergedanke, die Lebensversicherung als Spar-Ersatz zu nutzen, sollten die Alternativen Festgeld, Sparbriefe oder Bausparvertrag in Betracht gezogen werden.

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